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Venedig wird wieder italienisch - und die Luft immer klarer

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Nur noch vereinzelt treffen wir hier in Venedig auf Nicht-Italiener. Heute z. B. haben wir die Wahl-Venezianerin Ute Mathews getroffen, um einen Beitrag zu ihrem neuen Buch-Projekt zu leisten. Dafür hat Lissy vor unserer alten, nun leider (endgültig?) geschlossenen Bar Castello in der Via Garibaldi posiert. Wir beobachten, wie die Castellaner (und auch die Bewohner der anderen Stadtsechstel) ihre Stadt wieder für sich zurückgewinnen und die Stadtteile wieder authentischer werden.  So wird z. B. inzwischen fast immer auf italienisch und nicht mehr auf englisch mit uns gesprochen. Die Bars und Straßencafés sind zum Aperitiv voller Einheimischer, und auch die "Flaniermeile" Castellos, die Via Garibaldi, wirkt ganz anders, jetzt wo die Einheimischen sie wieder viel mehr für ihre alltäglichen Besorgungen und die Passegiata am frühen Abend nutzen. Die Gondeln hingegen bleiben weitgehend ungenutzt. Und die Rialto-Brücke, auf der die Touristen sonst dreireihig anstehen und um das bes...

Ein Spaziergang durch Santa Croce

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Heute sind wir erst durch S. Marco (schon wieder Filmaufnahmen auf dem Markusplatz, diesmal anscheinend für einen Werbespot von Sony - Wahnsinn, was die für einen Aufwand betreiben!) und weiter durch Dorsoduro     zum Startpunkt unserer S.-Croce-Tour aus Auf Schritt und Tritt mit Commissario Brunetti . Auch wenn es derzeit hier gar keine Kreuzfahrtschiffe mehr gibt, bleiben die Proteste gegen die Grandi Navi bestehen. Zum Ausklang wieder mal ein Spritz an der Riva in der Bar Angiò, die unserer Wohnung am nächsten liegt.

Interessantes und Kurioses aus Venedig: Wie der Magistrat von Venedig das Geschäft der Prostituierten ankurbelte.

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Bei einer Führung mit Stadtführerin Susanne Kunz-Saponaro haben wir wieder mal viel Interessantes und Kurioses kennengelernt. Die Prostitution bildete im Mittelalter in der von männlichen Kaufleuten aus aller Welt besuchten Handelsstadt Venedig eine bedeutsame Einnahmequelle. So reichten die Steuereinnahmen der Prostituierten aus, um jährlich die Seemacht Venedig um vier komplett ausgerüstete Galeeren zu erweitern. Als in der Renaissance die Homosexualität hoffähig wurde, brachen deren Einnahmen jedoch empfindlich ein. Auf eine Petition an den Magistrat, etwas dagegen zu unternehmen, erließ dieser die Verfügung, dass die Prostituierten die auf Abwege geratenen Männer "heilen" sollten, indem sie mit entblößtem Oberkörper im Haus über der daraufhin so genannten Ponte de le Tette ("Tittenbrücke") zu posieren hätten. Als sich herausstellte, dass das nicht zum gewünschten Erfolg führte, wurde Homosexualität dann doch mit der Todesstrafe belegt, woraufhin ein jeder Mann ...

Ein Spaziergang durch Dorsoduro

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Einen Besuch in unserer Sprachschule, dem Istituto Venezia im Sestiere Dorsoduro, haben wir mit Spaziergang durch den Stadtteil verbunden. Hier ein paar Eindrücke. Blick von Nicos Gelateria über den breiten, nun Kreuzfahrtschiff-freien Canale della Giudecca (Im Hintergrund in dem alten Kontorhaus das Hotel Molino Stucky, in dem gerne die amerikanische Prominenz wie z. B. Michelle Obama unterkommt) ("Wie Sie sehen, sehen Sie nichts!": So verlassen sieht das Kreuzfahrt-Terminal derzeit aus, sonst sind selbst um diese Jahreszeit meist zwei oder drei Schiffe vor Anker. Einen vorläufigen "Rekord" bildet der 21. 9. 2013 mit zwölf Schiffen an einem einzigen Tag ) Die Uferpromenade Zattere mit Nico vom Schiff aus: Die letzte verbliebene Gondelwerft bei S. Trovaso Im Shop des Peggy-Guggenheim-Museums haben wir eins unserer Bücher zum Verkauf vorgefunden. Pizza-Pause im Oke , wo es IMHO gleichauf mit dem 6342 Tole die besten Pizzas der Stadt gibt. Das Zattere mit dem Oke vom...

Ein Spaziergang durch S. Marco

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Gestern sind wir die dritte Tour aus Auf Schritt und Tritt mit Commissario Brunetti gelaufen - durch das Sestiere S. Marco. Hier wieder einige Impressionen: Start an der Seufzerbrücke  Malerische Gondeln vor der Isola S. Giorgio Über den Markusplatz  Vorbei an Goethes Unterkunft auf seiner Italienischen Reise In den Seitenkanälen ist das Wasser aufgrund der wenigen Boote oft spiegelglatt.   Zeitgenössische Kunst (aus der letzten Kunst-Biennale, jetzt in einer Galerie angeboten)   Pause im gediegenen Le Café auf dem Campo S. Stefano mit dem "Cagalibri" (😉)  Blick von der Giudecca Abendstimmung (Nein, wir haben nicht mit dem Farbtopf geschummelt 😊)

Ein Spaziergang durch Castello

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Gestern und heute sind wir die Castello-Tour aus unserem dritten Buch Auf Schritt und Tritt mit Commissario Brunetti abgelaufen, um eventuelle Aktualisierungen aufzunehmen. Hier einige Impressionen. Zeitgenössische Kunst (im Parco Levante)      Am Ospedale Civile     Der schiefe Turm der Greci-Kirche Am Rio de la Tana Der einsame Rielo Am Canal di San Pietro (mit nicht dem minder schiefem Kirchturm der Basilika)   Wäsche Das zur ersten Biennale erbaute Gewächshaus La Serra Die Viale Garibaldi Blick an unserer Wohnung (im roten Haus) vorbei zum Arsenale Abendstimmung